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Rundschaubericht vom Freitag, 03.03.2017, Richard Färber

Das Warten hat ein Ende:
Neun Bands beim 25. Gaildorfer Bluesfest

Seit gestern ist es offiziell: Beim Bluesfest-Jubiläum im Juli auf der Kocherwiese geht die Gaildorfer Kulturschmiede mit in die Vollen.

NIck Moss
Dass er nach Gaildorf kommen würde, hatte man geahnt: Nick Moss wird als authentischer Chicago-Blueser gefeiert. (Foto: Mariusz Skiba)

Selten hat’s die Kulturschmiede so spannend gemacht wie in diesem Jahr. Bei den Vorbereitungen für das 25. Gaildorfer Bluesfest herrschte offenbar höchste Geheimhaltungsstufe. Nicht einmal beim Pferdemarktfrühschoppen, wo die Kulturschmiedler sonst recht gesprächig sind, waren mehr als Gerüchte zu erfahren – und der ein oder andere Kommentar zum schwächelnden Euro, der insbesondere die Verhandlungen mit US-amerikanischen Künstlern erschwere. Immerhin scheint man sich darauf zu verlassen, dass der Programmverant-wortliche Werner Eichele ein würdiges  Jubiläumsprogramm zusammenstellt. Ob er denn schon Karten kaufen könne, wollte ein Besucher wissen.

Aus dem Mutterland des Blues
Die doch recht komplizierten Währungsverhältnisse haben sich jedenfalls nicht auf die Auswahl der Bands und Musiker ausgewirkt. Auch beim kommenden 25. Gaildorfer Bluesfest, das am ersten Freitag und Samstag im Juli auf der Kocherwiese gefeiert wird, dominieren Interpreten aus dem Mutterland des Blues.
Das Programm wurde gestern vormittag von der Kulturschmiede bekanntgegeben – und von den ganzen Gerüchten, die sich in den letzten Wochen und Monaten aufgestaut haben, hat sich nur eines bestätigt: Nick Moss wird kommen, der 47-jährige Sänger und Gitarrist, der als Meister des in Gaildorf so verehrten Chicago-Sounds gilt, gibt am Bluesfest-Samstag das zweite Konzert und wird dabei auch den Harp-Virtuosen Dennis Gruenling vorstellen.

Zur Eröffnung singt Ina Forsman
Aber der Reihe nach: Eröffnet wird das 25. Bluesfest am Freitag, 7. Juli, von der einzigen europäischen Frontfrau des Festivals, der finnischen Sängerin Ina Forsman. Mit ihr stehen die schon fast legendären „Texas Horns“ Mark „Kaz“ Kazanoff, John Mills und Adalberto „Al“ Gomez auf der Bühne. Es folgen die Eddie Cotton jr. Blues Band aus Mississippi und dann geht’s weit nach Süden, bis nach Brasilien. Die Band des Gitarristen Igor Prado steht für relaxten Westcoast-Sound mit Swing und Jazz-Einsprengseln. Als Gäste sind die Sängerin Annika Chambers aus Houston und der in Gaildorf bestens bekannte österreichische Organist Raphael Wressnig angekündigt. Den Knaller zum späten Schluss liefert ein Bluesfest-Veteran:  Der Bluesrock-Gitarrist Kid Ramos hat schon 1999 auf der Kocherwiese gespielt, damals mit „BB & The Blues Shacks“. Heuer kommt er mit einer Truppe aus Los Angeles: den „The 44’s“.

Samstag der Veteranen
Für die Unersättlichen wird am Samstagmittag die „Machtbox Bluesband“ beim Alten Schloss spielen.  Zum Auftakt spielen am Abend auf der Kocherwiese dann zunächst  „Moreland & Ar­buckle“, ein mit Gitarre, Harp und Schlagzeug ungewöhnlich besetztes Blues-Roots-Trio aus Kansas, gefolgt von der bereits erwähnten Nick Moss Band. Danach gibt’s Soul mit Wee Willie Walker,  zu dessen „All Star Soul Revue“ auch die „Texas Horns“ und der unglaubliche Gitarrist Kid Anderson gehören – letzterer hat zusammen mit Rick Estrin & The Nightcats“ das Bluesfest  im Jahr 2011 aufgemischt.

Für einen Grammy nominiert
Kenny Neal hat bereits bei den Bluesfesten des Jahres 1999 und 2003 das Zelt zum Toben gebracht und wird nun erneut in Gaildorf aufschlagen. Der Gitarrist und Sänger aus Baton Rouge, der seine halbe Familie in der Band hat, war im vergangenen Jahr für einen Grammy nominiert. Und den Abschluss macht dann einer, von dem man weiß, dass er ein  Publikum schwindlig spielen kann: Ronnie Baker Brooks, den Bluesfest-Besuchern bestens in Erinnerung von seinen Auftritten in den Jahren 2005 und 2013.

Und Werner Eichele? Ist „einigermaßen zufrieden“. Einige Musiker und Bands, die er gerne mal nach Gaildorf geholt hätte, habe er nicht gekriegt, bedauert er. Das Budget habe dabei weniger eine Rolle gespielt als die Ansprüche. Ab einer gewissen Kategorie gehe es halt vor allem um den Komfort, „da will man nicht mehr im Bierzelt spielen“.

Bluesfest auf einen Blick
Freitag, 7. Juli:
Ina Forsman feat. The Texas Horns
Eddie Cotton jr. Blues Band
Igor Prado Band feat. Raphael Wressnig & Annika Chambers
Kid Ramos & The 44’s

Samstag, 8. Juli
Moreland & Arbuckle
Nick Moss Band feat. Dennis Gruenling
Wee Willie Walker’s All Star Soul Revue
Kenny Neal
Ronnie Baker Brooks



 

 

 

 

 

 

 

 

 

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