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Kunst, Blues, Erinnerung: Restrospektive zum Bluesfest-Jubiläum

Bluesfest-Ansager Siggi Karcher. Ob bei der Retrospektive auch seine berühmte Bluesfest-Jacke ausgestellt wird, ist nicht bekannt. Spätestens am 7. Juli braucht er sie aber wieder.
Bluesfest-Ansager Siggi Karcher. Ob bei der Retrospektive auch seine berühmte Bluesfest-Jacke ausgestellt wird, ist nicht bekannt. Spätestens am 7. Juli braucht er sie aber wieder.


Vor ihrem 25. Festival blickt die Gaildorfer Kulturschmiede zurück
Zusammen mit der IG Kunst bereitet der Verein eine Ausstellung
in der Galerie im Alten Schloss vor.

Erinnerung kann weh tun. Die Gaildorfer Kulturschmiede, die derzeit ihr 25. Bluesfest und zusammen mit der IG Kunst eine Retrospektive „Kunst & Blues im Schloss“ vorbereitet, kriegt das gerade unmittelbar zu spüren. Am 19. Mai starb im Alter von nur 53 Jahren Rüdiger „Ritchie“ Carle, Freund, Fotograf und langjähriger Begleiter und künstlerischer Dokumentarist des Bluesfestes. Am 24. Juni, wenn die Retrospektive eröffnet wird, wird man sich an den stets freundlichen Mann erinnern, dessen Leidenschaft der Landschaftsfotografie gehörte, der bei den Bluesfesten aber immer mit Stativ und Teleobjektiv präsent war und eindrückliche Musikerporträts schuf.

Fotografien und Devotionalien
Für Carles Schwarz-Weiß-Porträts wird der Peter-Jakob-Schober-Raum in der Galerie im Alten Schloss reserviert sein. Im Willo-Rall-Raum sollen Fotografien der ersten fünf Bluesfestjahre von Martin Feldmann gezeigt werden. Und Karsten Spehr und Peter Kahl stellen ihre Bilder von Musikern und Bluesfestszenen im Schenkensaal aus. Im Konzelmann-Saal ist Platz für Plakate, Autogrammbücher, eine Multimedia-Show, Aufsteller, Instrumente, T-Shirts und sonstige Devotionalien, die sich bei der Kulturschmiede angesammelt haben. Im Karl-Stirner-Raum gäb’s dann noch Platz für Bluesfestkunst, beispielsweise die Zeichnungen von Eugen Zenzinger, und im Lotte-Hofmann-Flur werden möglicherweise noch CDs und Plattencover ausgestellt.

Eine solche Retrospektive ist angemessen, nicht nur wegen der Zahl 25, sondern wegen der Bedeutung des Bluesfestes und der Kulturschmiede für Gaildorf. Das Festival ist über die Jahre und Jahrzehnte zu einem Solitär herangewachsen und zwar vor allem qualitativ. Alle zwei Jahre wird Gaildorf am zweiten Juliwochenende zur Bluesstadt, bevölkert von tausenden von Fans aus nah und fern, die das Bluesfest heiß und innig lieben.

Das Wort „bevölkern“ trifft’s übrigens ziemlich gut: Das Bluesfest ist kein Festival, das halt in Gaildorf stattfindet, sondern Teil der Stadt, eng verzahnt etwa mit dem Gaildorfer Samstag und mittlerweile durch das Projekt ­„Blues @ School“ auch mit den Gaildorfer Schulen, die dadurch in den Genuss des Exklusivkontaktes mit dem Blues und seinen Protagonisten kommen.

Insofern wird die Eröffnung der Retrospektive auch kein „Stößchen-Event“, wie Vernissagen gerne mal belästert werden. Wenn die Grußworte gesprochen sind, wenn man sich erinnert und getrauert hat, gibt’s im Schlosshof, wo weiland das erste Bluesfest seinen Lauf nahm, Blues satt mit „Big Pete & Band“ und dem den Bluesfestfans wohl bekannten Gitarristen Alex Schultz. Und wenn’s regnet, wird ein Zelt aufgespannt: Die Kulturschmiede weiß aus Erfahrung, worauf’s ankommt.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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