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"Vielleicht reicht's für ein zweites Haus"

Zwei ehemalige Waisenkinder arbeiten beim Wiederaufbau der Schulen mit. Hochspezialisierte Fachkräfte unterstützen die lokalen Handwerker, die häufig nicht genügend Wissen und Fertigkeiten mitbringen, um erdbebensicher bauen zu können.

Zwei ehemalige Waisenkinder arbeiten beim Wiederaufbau der Schulen mit. Hochspezialisierte Fachkräfte unterstützen die lokalen Handwerker, die häufig nicht genügend Wissen und Fertigkeiten mitbringen, um erdbebensicher bauen zu können.


Besucher des Bluesfests 2016 haben einer Familie in Nepal eine Unterkunft finanziert. Jetzt verlost die Kulturschmiede 100 Preise, um Erdbebenopfern in der Himalayaregion zu helfen.

Bau von vier erdbebensicheren Schulen für 900 Kinder erfolgreich abgeschlossen“ – im Telegrammstil übermittelt Govinda der Redaktion diese Meldung. Sie ist wichtig, denn der Aalener Verein ist dieses Jahr erneut mit einem Informations- und Verkaufsstand beim Bluesfest vertreten. Dabei geht es nicht allein darum, über die Situation in Nepal und die Projektarbeit zu informieren, sondern um Geld.

Wolfgang Höfer von der Kulturschmiede hat als eingefleischter Nepal-Fan den Kontakt zu Govinda hergestellt und letztes Jahr die Geldsammlung beim Bluesfest initiiert. Die Summe hat eine Familie in der Erdbebenregion glücklich gemacht: Eine Frau mit ihrem alten Vater hat jetzt wieder ein Dach über dem Kopf. Wolfgang Höfer hat die Familie zusammen mit seiner Tochter Elisa bei einem Treck im Frühjahr in Nepal besucht (wir berichteten). „Wir wollen wieder ein neues Haus finanzieren“, formuliert Wolfgang Höfer das Ziel fürs 25. Bluesfest, das an diesem Wochenende in Gaildorf über die Bühne geht.

Govinda engagiert sich seit 1998 für die Menschen Nepals in verschiedenen Projekten, wie bei einem Waisenhaus, einer Schule, durch verschiedene Patenschaftsprogramme und bei Bildungs- und Gemeindeprojekten. Nach dem schweren Erdbeben vor zwei Jahren mit knapp 9000 Toten und 880.000 zerstörten Häusern haben die Vereinsmitglieder ein umfassendes Sofort- und Nothilfeprojekt gestartet. Nach Abschluss der ersten Wiederaufbauprojekte im August 2016, mit dem Bau von 104 erdbebensicheren Wohnhäusern und einem Bildungs- und einem Gemeindehaus wurden in der abgelegenen Region Makwanpur nun vier zerstörte Schulen für 900 Schulkinder in erdbebensicherer Bauweise wiederaufgebaut.

„Die aufopferungsvolle und professionelle Arbeit der Jugend Nepals machte diesen Erfolg möglich“, sagt Govinda-Mitarbeiterin Ingrid Henne. Ehemals chancenlose Waisenkinder arbeiteten nach erfolgreicher Ausbildung als Entwicklungsmitarbeiter in Nepal. Sie realisierten die Schulbauten unter schwierigsten Umständen mit ihrem Verein „Shangrila Development Association“. Die neu eingeführten Bauweisen werden in Nepal bereits multipliziert. Für Ingrid Henne ist dies „eine großartige Leistung und ein Zeugnis von der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit unseres Vereins.“

Die Hauseigentümer und auch die Gemeinden mussten eine 20-prozentige Eigenleistung erbringen. „Dies ist außerordentlich wichtig, denn so entsteht eine Eigenverantwortung für das selbst Geschaffene“, sagt Ingrid Henne. In den ersten drei Wiederaufbauprojekten wurden bis August 2016 106 Häuser gebaut. Dann hat Govinda zusammen mit der Shangrila-Entwicklungshilfe vier zerstörte Schulen für 900 Schulkinder wiederaufgebaut.

Bücherverkauf, Infostand, Tombola:
Mit zwei Euro ist man bei der Tombola der Kulturschmiede dabei. Jeden Abend verlost sie während des Bluesfests, also am heutigen Freitag zum ersten Mal, 15 Harps der Marken Hohner und  Pioneer, es gibt Bluesfest-T-Shirts,
Blues-CDs und Portraits von Gaildorfer Blues-Heros zu gewinnen. Wie Wolgang Höfer mitteilt, hat die Firma Hohner der Kulturschmiede 30 Mundharmonikas für die Verlosung für die Erdbebenhilfe in Nepal geschenkt. Die Kulturschmiede hat Einzelstücke ihrer Vereinsgeschichte für die Tombola gespendet. Gabriele Schagemann unterstützt die Aktion von Govinda mit einem Bücherverkauf vor ihrer Buchhandlung in Gaildorf.

 

 

 

 

 

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