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"Musiker singen Hymnen"
Mehr können sich Musiker und Veranstalter nicht wünschen: das Bluesfest-Zelt, erfüllt mit Begeisterung und Jubel.

Mehr können sich Musiker und Veranstalter nicht wünschen: das Bluesfest-Zelt, erfüllt mit Begeisterung und Jubel.

Musiker singen Lobeshymnen: Eines der besten Festivals der Welt

„Wow! Geht’s mir gut!“: Nicht nur die Besucher, auch die Musiker singen Lobeshymnen auf das 25. Gaildorfer Bluesfest.


Eine gewisse Orientierungslosigkeit darf man einem Musiker, der sich gewöhnlich in den urbanen Dschungeln des amerikanischen Westens zurechtfinden muss, schon zugestehen, wenn er nach „Old Germany“ kommt. Zumal es auch nur eine Viertelstunde dauert, um vom Hotel in Schwäbisch Hall auf die Bluesfest-Bühne in Gaildorf zu kommen.

Derek „D’Mar“ Martin jedenfalls, meist beschäftigter Schlagzeuger des Gaildorfer Bluesfestes, hat die Stadt der Sieder kurzerhand eingemeindet. „Dies ist das schöne Städtchen Gaildorf in Deutschland“, schreibt er auf „D’Mar Music Online“ und postet dazu eine Reihe von Bildern der Haller Altstadt. Und Jim Pugh, meist beschäftigter Organist des Festivals, teilt den Beitrag mit „Daumen hoch“.

„Ein Hammerprogramm“
Die Kulturschmiede dürfte sich trotzdem freuen über die Lobeshymnen, die von den Musikern des diesjährigen Bluesfestes seit Sonntagabend in den sozialen Medien gesungen werden. Und über die Kommentare, die sie ernten: „Ein Hammerprogramm“, kommentiert ein Bluesfan aus den USA das „Line-up“ des 25. Gaildorfer Bluesfestes.

Bei den Einträgen handelt es sich auch nicht um höfliche Schmeicheleien, sondern um unverstellte Dankbarkeit. „Es ist ein Familientreffen“, schreibt Ronnie Baker Brooks, „danke für all die Liebe.“ „Wir hängen hier mit herausragenden Musikern und Freunden herum“, schwärmt Johnny Main, Sänger und Gitarrist der „The 44’s“ und ist sich mit Kris Jefferson, dem Bassist der Kirk Flechter Band einig, auf einem der besten Bluesfestivals der Welt gespielt zu haben.

Man habe sich regelrecht in einen Rausch gespielt, schreibt Derrick Martin über das Konzert der Eddie Cotton jr. Blues Band am Freitagabend, in 20 Jahren einer großartigen Zusammenarbeit habe er so etwas noch nicht erlebt. Und morgen dürfe er mit Willie Walker wieder ran: „Wow! Geht’s mir gut!“
Wee Willie Walker und Ronnie Baker Brooks durften auch am Sonntagabend ran, bei der internen „After-Bluesfest-Party“ der Kulturschmiede. Da darf man dann entspannen und es sich gut gehen lassen, und für Kulturschmiede-Musiker wie Werner Eichele und Bernhard Fürter gibt’s als Bonbon auch noch die Möglichkeit, mit Bluesfest-Stars zu musizieren. Herrlich sei’s gewesen, verlautet es aus übermüdeten Kulturschmiedekreisen.
Aus der Gerüchteküche

Was nicht verlautet, ist eine Bestätigung des alle zwei Jahre aufpoppenden Gerüchtes, die Reihe der Bluesfeste werde nun enden. Es war auch an diesem Wochenende verschiedentlich zu hören, geäußert zumeist mit sorgendurchfurchter Miene. Eine Zukunftsdiskussion wird’s freilich früher oder später geben müssen: Nach 39 Jahren nahezu ununterbrochener Veranstalter-Tätigkeit kehrt eben nicht nur Routine ein, sondern auch Erschöpfung.

Der Blues-Journalist Martin Feldmann hat das Thema bereits vor vier Jahren in einer Titelgeschichte für die deutschen „blues­news“ angerissen. Als K.O.-Kriterium erschien damals schon der Bau der Gaildorfer Umgehungsstraße, die durch das jetzige Festivalgelände führen soll. Die Örtlichkeit dürfte indes das geringste Problem sein. Es geht um die Blueskompetenz, um ein über Jahrzehnte gewachsenes programmatisches Know-how. Und dafür fehlen derzeit die Erben: die Jungen, die sich, wie es die Kulturschmiede seit 39 Jahren tut, für ihre Leidenschaft und ihre Stadt krummlegen wollen.

Bluesharps für Govinda
Verlosung: Ob’s wieder für ein Haus gereicht hat? Man wisse es noch nicht genau, sagt Wolfgang Höfer. Der Gaildorfer Nepal-Fan hält den Kontakt zwischen der Kulturschmiede und dem Aalener Verein Govinda, der sich in Nepal engagiert. Bereits beim 24. Bluesfest wurde für Govinda gesammelt. Die Einnahmen reichten aus, um einer Familie den Bau eines Hauses zu finanzieren (wir haben berichtet). Fürs 25. Bluesfest am vergangenen Wochenende hat die Kulturschmiede nun eine Verlosungsaktion organisiert. 100 Preise, von der Bluesharp bis zur CD, gab’s zu gewinnen. Bericht folgt.

Aber jeder nur eine: Gitarrenausgabe für die Großsession zum Bluesfest-Finale. Vorne: Eddie Cotton jr., dahinter Kirk Fletcher und Kid Ramos, mit dem Rücken zur Kamera Ronnie Baker Brooks. Aber jeder nur eine: Gitarrenausgabe für die Großsession zum Bluesfest-Finale. Vorne: Eddie Cotton jr., dahinter Kirk Fletcher und Kid Ramos, mit dem Rücken zur Kamera Ronnie Baker Brooks. 

 

 

 

 

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